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PETER EHWALD & BENEDIKT JAHNEL - Doublequartet

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Mit Kalkül und Gefühl

JazzFacts (dlf) - 29.05.09 - 22.05 Uhr:

Ein Porträt des Pianisten Benedikt Jahnel
Von Odilo Clausnitzer

Er gehört zu den Hoffnungsträgern der aktuellen Jazzszene. Seine noch junge Karriere ist
gesäumt von Preisen und Stipendien: der Pianist Benedikt Jahnel, Jahrgang 1980. Im Studium
bei Hubert Nuss erschloss er sich den Reichtum abendländisch geschulter Klangmalerei. Ein
zweijähriger Aufenthalt in New York prägte seinen zupackenden Biss.

Vor allem aber ist seine Musik durchdrungen von einem starken Formbewusstsein. Jahnel ist ein
Impressionist mit Sinn für mathematische Durchdachtheit, ein leichtfüßig swingender
Improvisator mit Neigung zu ausgefeilten Strukturen. Das kommt nicht von ungefähr: Neben
seinem erfolgreichen Musikerdasein studiert er in Berlin Mathematik, Schwerpunkt:
Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Außer als Pianist mit eigenem Trio, in den Bands "Cyminology" oder "max.bab" ist Jahnel in
jüngerer Zeit verstärkt als Komponist aktiv. Er schrieb Musik für Streichquartett, für
Jazzorchester und für sein eigenes "Kaktus-Sextett", das - ganz im Gegensatz zum Namen -
ausgeklügelte Abläufe mit innigem, farbenreichem Wohlklang verbindet.

Deutschlandfunk

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sorgen-rust-stevens trio - A SCENT IN MOTION



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